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Zeit und Raum

Zeit und Raum strukturieren unser Leben und sind dennoch relativ, wie durch Einstein 1915 nachgewiesen wurde. Die Wartezeit auf ein freudiges Ereignis lässt einen Zeitraum subjektiv vergrößern oder eben verlängern. Das kennen wir alle. Eine Beschäftigung, der wir mit Hingabe  nachgehen, lässt die Zeit wie im Fluge vergehen. Das Wort „Zeitraum“ deutet schon darauf hin, dass Zeit und Raum keine von einander unabhängigen Phänomene sind. Zeit und Raum waren in der Wissenschaft, wie in der Philosophie und der spirituellen Betrachtung schon immer wichtige zentrale Themen gewesen, die gedanklich vertieft oder Gegenstand meditativer Betrachtung waren. So kamen viele zu der Erkenntnis, dass Zeit als Kontinuum, das in eine Richtung fließt, gar nicht existiert. Das alles eine Aneinanderreihung von Momenten ist.  Dennoch vergeht sie für uns offensichtlich ungehindert und endet eines Tages. Mit der Geburt wurde gleichzeitig der Tod vorprogrammiert. Das lässt viele Menschen bewusst nach Konzepten suchen, wie sie diesen Zeitraum füllen und nutzen wollen und wie sie diesem Sinn verleihen. So vermitteln uns unsere Sinne, dass es einen Außenraum und einen Innenraum gibt. Unser heutiges Leben bietet unendlich viele Ablenkungs-möglichkeiten, sich viel mehr mit dem Außenraum zu beschäftigen als mit dem Innenraum. Und so vermissen heute viele Menschen die „innere Ruhe“, einen „inneren Reichtum“, ein Wachstum, dass nicht mit materiellen Werten zu tun hat.


Wieviel Zeit wir in den jeweiligen „Räumen“ verbringen und welche Bedeutung wir ihnen verleihen, entscheiden wir letztendlich selbst. Wie wir diese Räume gestalten, wie wir sie in Ordnung halten, mit wem wir sie teilen. Der Mensch ist ein Beziehungswesen und benötigt „das Du“, um sich selbst zu erkennen und sich zu entwickeln. Ziele strukturieren unsere Zeit, vermitteln Sinn und deuten auf unsere Werte-struktur.

Nicht ein geschätzter Teil einer Gesellschaft oder Gruppe zu sein, kann sehr schwer werden. Sich am falschen Platz, zur falschen Zeit zu fühlen. Keine Arbeit zu haben oder keinen Ausgleich davon zu kennen. Die rechte Dosis zu finden ist eine hohe Kunst. Die richtigen Ziel zu finden, ist eine Frage von Motivation, aber auch eine Frage von Werten. Ein gesunder Umgang mit Zeit (die es eigentlich gar nicht gibt) ist gerade heutzutage eine Herausforderung. Wir sind herausgefallen aus den Rhythmen der Natur und werden zu sehr bestimmt durch wirtschaftliche Abläufe. Wir haben zudem das "Jetzt" vergessen und leben in der Vergangenheit oder im Morgen. Das lässt uns aus unserer Mitte fallen und manchmal krank werden. So, wie Zeit ein Konstrukt ist, so ist es auch die Metapher von Räumen. Aber es kann hilfreich sein, mit diesen Metaphern zu arbeiten. Zeit und Raum bewusster zu gestalten und Visionen zu entwickeln, die Sinn verleihen.