Burnoutberatung und -prophylaxe

Was ist ein Burnout? Eine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms ist bis heute noch nicht vorhanden. Aber die Sensibilität und Akzeptanz dafür, dass es sich hier um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt, wächst bei Betroffenen, Ärzten, Lehrern, Eltern und auch in der Arbeitswelt.

Burnout ist ein emotionales und körperliches Erschöpfungssyndrom, das in eine Depression münden kann und zu schwersten psychosomatischen Störungen und Krankheiten führt. Die Ursachen sind so unterschiedlich, wie ihr Verlauf und deren Auswirkungen.

Der Burnout-Erkrankte ist nicht mehr erholungsfähig. Das psycho-physische System hat verlernt, sich zu entspannen und zu regenerieren.In einem fortgeschrittenen Stadium ist der Erkrankte nicht nur maßlos erschöpft, sondern er hat auch resigniert und ist handlungsunfähig.

Bis dieser Zustand aber so weit fortgeschritten ist, hatten sich der Körper und die Psyche allerdings schon längst gemeldet. Diese Signale hat der Erkrankte, meist über Jahre hinweg, ignoriert oder überhört.

Handlungsbedarf

Burnout ist heute nicht nur unter Arbeitnehmern zu finden und erst gar nicht mehr nur in den Sozialberufen oder bei Managern. Es sind Kinder, Schüler, Hausfrauen und Arbeitslose betroffen.

Burnout-Erkrankungen kosten der Wirtschaft heute schon Millionenbeträge. Die Anzahl an Fehlstunden durch körperliche Erkrankungen nimmt ab, die Anzahl an Depressionen nimmt zu!

Wichtig:

Burnout ist aber auch keine Auszeichnung für Erfolg oder für übergroße Leistungen! Und nicht jeder, der er-schöpft ist, hat (schon) einen Burnout.

Burnout ist dennoch ein tiefgehendes Ungleichgewicht im Körper-Geist-System und auf verschiedenen Ebenen des Lebens.

Burnout hat zudem auch einen systemischen Charakter, dem sich die Arbeitswelt, die Gesellschaft und das Bildungssystem stellen sollten.

Mein Beratungsansatz

Ursachen und Bedingungen für besondere seelische und körperliche Belastungen sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Eine professionelle Beratungsarbeit berücksichtigt diesen Aspekt.

Mein Ansatz ist daher systemisch orientiert und bearbeitet folgende Themen- und Lebensbereiche:

  • Leistung
    (z.B. die Art der Arbeit, Zielplanung, Anspannung / Entspannung)
  • Umfeld
    (z.B. Beziehungsmuster, Ort der Tätigkeit)
  • Maß
    (z.B. Zeit, Intervall, Intensität)
  • Wertschätzung
    (z.B. eigene und fremde Anerkennung und Entlohnung)

 

Die goldene Mitte ist ein gedachter Zustand, der nicht statisch ist.

Der gesunde Mensch pendelt flexibel zwischen Spannung und Entspannung.